Interdisziplinäres Zentrum für Bildungsforschung

Interdisziplinäre Peer-Beratung

 

Die auf ein Jahr terminierte Peer-Beratung 2021/22 ist gegenwärtig gestartet. Der Beginn der Peer-Beratung 2022/23 ist für das Frühjahr 2022 geplant, interessierte Personen können uns jederzeit ihr Teilnahmeinteresse schreiben.
Die Einladung zur Interdisziplinären Peer-Beratung 2021/22 finden Sie hier

 

1. Die Interdisziplinäre Peer-Beratung als eine Säule des Förderungsangebots am IZBF

Innerhalb des breit aufgestellten Angebots der Nachwuchsförderung des IZBF soll in der kommenden Förderperiode das Format der Nachwuchstagung entsprechend der Erfahrungen und Erwartungen des Adressat*innenkreises des IZBFs modifiziert werden. Darüber hinaus sollen das Publikationsformat überarbeitet und eine Interdisziplinäre Peer-Beratung neu eingeführt werden.
In der Vergangenheit hatte die thematische Breite des Nachwuchs in Kombination mit dem Anfangsstatus der Adressat*innen zu Schwierigkeiten bei der Initiierung und Beteiligung an interdisziplinären Diskussionen geführt, weswegen nun einige Aspekte des Formats ergänzt, andere weggelassen und dritte abgewandelt werden.

Das so neu konzipierte Förderungsangebot besteht konkret aus den Säulen der neu initiierten “Interdisziplinären Peer-Beratung”, dem “IZBF-Nachwuchstag” und der “Open Access Reihe “Interdisziplinäre Beiträge zur Bildungsforschung” (anstelle der früheren Reihe “Berlin-Brandenburger Beiträge zur Bildungsforschung”).

 

2. Das Konzept der Peer-Beratung

Die interdisziplinäre Peer-Beratung ist ein neues Konzept für die Nachwuchsförderung am IZBF. Promovierende sollen von Post-Docs (=“Peer-Berater*in”) hinsichtlich formaler Aspekte der Promotion (z.B. Zeitmanagement, Herausforderungen durch Kinderbetreuung und Promovieren, Überwinden von Schreibblockaden, Netzwerken auf Kongressen, Initiierung von Kooperationen mit anderen Bildungsforscher*innen, strategische Gedanken zum kumulativen Promovieren, Beziehung zur begutachtenden/betreuenden Person), nicht aber zu inhaltlichen Fragen der Promotion oder weiterer Forschungsvorhaben, beraten werden. Das IZBF hat hierbei die Rolle, die Personen zusammen zu bringen und deren Kooperation zu begleiten. Post-Docs können auf diesem Weg wichtige Erfahrungen im Bereich Nachwuchsförderung sammeln, die für ihre eigene Qualifikationsphase (z.B. für Berufungsverfahren) essentiell sind, bisher aber am IZBF aber auch in anderen Unterstützungslinien nicht adressiert wurden. Weiterhin wird angestrebt die Beratungsbeziehungen aus Mitarbeiter*innen aus verschiedenen aber in Beziehung zueinander stehenden Fachbereichen zusammenzustellen, wodurch auch interdisziplinärer Kontakt und Kooperationen angeregt werden.

 

3. Ablauf

Die Peer-Beratung soll im Frühjahr 2021 starten. In einem ersten Schritt werden interessierte Peer-Berater:innen und Doktorand:innen angesprochen und eingeladen am Programm teilzunehmen. Teilnehmen können Peer-Berater:innen und Doktorand:innen der Humboldt Universität und assoziierter Einrichtungen, die Mitglieder im IZBF sind. Bei den Doktorand:innen sind insbesondere solche Personen angesprochen, die sich innerhalb ihrer Promotionsausarbeitung befinden, insbesondere diejenigen, die sich am Anfang ihrer Promotion befinden, allerdings steht das Format allen offen. Interessierte aus kooperierenden Einrichtungen können sich ebenfalls bewerben und ggf. können bestehende Kapazitäten auch diesen zugänglich gemacht werden. Gegenwärtig planen wir eine Gruppe von zwischen 10 bis 20 Peer-Beratungs-Teams zusammenzubringen.

In einem zweiten Schritt werden entsprechend der durch einen Fragebogen erhobenen Bedürfnisse und Fähigkeiten Peer-Beratungs-Teams gebildet. Angestrebt ist so viele Beratungsbeziehungen zu initiieren, wie Peer-Berater*innen (geplant ist eine 1-zu-1 Beratung) zur Verfügung stehen. Das erste Kennenlernen soll per Zoom stattfinden, wobei dies im Rahmen einer Auftaktsession, geleitet von den Nachwuchsvertreter*innen des IZBF, initiiert werden soll. Im weiteren Verlauf obliegt es den Tandems, in welchem Format und in welchem Zeitabstand sie sich treffen wollen. Die Peer-Beratung soll mindestens ein Jahr dauern, kann aber nach Belieben der Tandems informell über diese Zeit hinauslaufen. Am Ende des Jahres ist erneut ein Treffen angedacht, auf welchem der Prozess reflektiert wird, um Erfahrungen zu sammeln und hieraus Überarbeitungshinweise für die folgenden Jahre zu gewinnen. Als Richtwert schlagen wir vor, dass mindestens drei Beratungstermine im Jahr realisiert werden sollten. Die Peer-Berater*innen sollen vorab Hinweise bekommen (“Leitfaden”), was geeignete Gesprächsanlässe und Beratungsthemen mit den Promovierenden sein könnten, wie auch der wissenschaftliche Alltag sicherlich Fragen und Probleme einbringen wird.

 

4. Zeitplan für die Peer-Beratung 2021-22

  • Rückmeldung zum Teilnahmeinteresse durch die Peer-Berater:innen und Doktorand:innen
    • bis zum 11. April 2021
  • Information über die Zusammensetzung der jeweiligen Zweierteams aus Peer-Berater:in und Doktorand:in
    • am 03. Mai 2021
  • Kennenlerntreffen der Zweierteams
    • am 05. Mai 2021, 10- 12 Uhr per Zoom
  • Auswertungstreffen aller Zweierteams
    • Ende April 2022

 

5. Teilnehmer:innen und Anmeldung

Teilnehmen können Peer-Berater:innen und Doktorand:innen der Humboldt-Universität zu Berlin und assoziierter Einrichtungen, die Mitglieder im IZBF sind. Interessierte aus kooperierenden Einrichtungen können sich ebenfalls bewerben und ggf. können bestehende Kapazitäten auch diesen zugänglich gemacht werden. Gegenwärtig planen wir eine Gruppe von 10 bis 20 Peer-Beratungs-Teams zusammenzubringen.

 

 

 

Kontakt:

Dr. Lars Jenßen | Tel. (0)30 / 2093 - 66823

Dr. Niels Uhlendorf | Tel. (0)30 / 2093 - 66868 

Anmeldungen bitte an Daniel Töpper | Tel. 030/2093-66948 | zentrum.bildungsforschung@hu-berlin.de